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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Schneebeschen [Schnee|bes|chen]

(c) und Initiator des Specials: Loseblattsammlung

Von mir (bzw. von einem entfernten Verwandten ;)) für mich:


Wenn ihr wissen wollt, was ich für die anderen beiden gebastelt habe:

Ein Wiedergänger aus Weit Weit Weg - bei Abraham Qualifa

Peter Maffay - aufgehübscht durch ein Bild und mit einem passenden Pseudonym versehen von der Loseblattsammlung


Happy Halloween euch allen!

Gallus Cucurbitus

(c) und Initiator des Specials: Loseblattsammlung

Der Gastbeitrag der Loseblattsammlung:


(c) Loseblattsammlung

Gallus Cucurbitus: So lautet der wissenschaftliche Name einer geschundenen Kreatur, gezüchtet im geheimen Labor der Abnormitäten des mysteriösen und geheimnisumwitterten Prof. G. v. Krolok. Schon seit seiner frühesten Jugend fiel der in Brasov, dem ehemaligen Kronstadt in Siebenbürgen am Fuße der Karpaten geborenene Krolok durch schaurige Experimente auf.

So versuchte er, Regenwürmer durch Verknoten zu kreuzen oder aus Teilen verschiedener Amphibien mithilfe von Starkstrom eine beseelte Kreatur zu schaffen. In diesem Zusammenhang bringen böse Zungen Krolok auch mit einem geheimnisvollen, Kiemen tragenden Wesen namens
Arnold im Amazonasgebiet in Verbindung. Den Plan zur Schöpfung des Kiemenmenschen soll Krolok bereits in jungen Jahren gefasst haben.

Nach einem Studium der Genetik bei Prof. F. R. Unkenstone verlieren sich die Spuren des genialen wie exzentrischen Krolok. So viel ist jedoch bekannt: Krolok soll auf einer nicht näher bezeichneten Insel über ein Labor verfügen, dass es ihm erlaubt, seine Kreuzungs- und Reanimierungsforschungen mit modernsten Mitteln fortführen zu können. Im Falle von Gallus Cucurbitus, dem Hokkaidohuhn ist es auch erstmals gelungen, ein Resultat seiner Forschungen photographisch festzuhalten.

Diesem einzigartigen Wesen, einer Kreuzung aus Haushuhn und Hokkaidokürbis, war es offenbar gelungen, aus Kroloks Laboratorium zu entfliehen und die Meerenge, die das Festland von Kroloks Insel trennt, zu überfliegen. Einem zufällig in der Gegend weilenden Ornithologen gelang es glücklicherweise, das völlig entkräftete Hokkaidohuhn aufzuspüren und wissenschaftlich zu dokumentieren. Den Aufzeichnungen des Ornithologen zufolge überlebte
Gallus Cucurbitus mehrere Wochen in Gefangenschaft und gab im Anschluss ein ausgezeichnetes Kürbisratatouille mit pikant marinierten und scharf angebratenen Teilen vom Hähnchen ab. Dazu empfahl er einen Chablis Grand Cru aus der Region Valmur.




Hallo Wien! - Teil I

(c) und Initiator des Specials Loseblattsammlung


Abraham Qualifas Gastbeitrag für mein Blog:


Hallo Wien!

Wien ist die Metropole der Künstler und Manieren, der Champagner - und Sektschlürfer oder, wie es in Bayern gerne genannt wird: Die Hauptstadt der „Schluchtenscheißer“. Natürlich darf die berühmte Wiener Sachertorte nicht vergessen werden, bei der wir uns mit jedem Stückchen pure Noblesse ins Gedächtnis schmatzen.

Das klingt jetzt eventuell nach einer Kurzgeschichte mit subtilen Wortspielchen und einem Hauch lustiger Neckereien zwischen Berg – und Flachlandvölkern. Dem ist aber nicht so – denn heute ist nicht irgendein kultureller Prunkenbold-Abend, sondern Halloween, wo man sich nicht dem erbetteln von Süßigkeiten oder dem Konsum seltsamer Kostüme widmen sollte, sondern sich ruhig mal gruseln und fürchten darf. Dazu eine kleine Geschichte:

Teil I.

Er saß im Zug von München nach Wien, um seine langjährige Freundin Miriam zu besuchen, die er aus der Studienzeit kannte. Sie war eine braunhaarige, schlanke und sehr jugendlich wirkende Frau, die ein Fable für Ledertaschen mit aufgenähten bunten Blumen hatte. Die beiden haben sich seit dem Ende ihres Studiums in München vor 3 Jahren nicht mehr gesehen. Sie hatte in Österreich eine überdurchschnittlich gut bezahlte Stelle in einem Unternehmen, das Kuscheltiere herstellt, bekommen, wovon sie in Bayern nur träumen konnte – denn hier laufen die Studentenstädte nur so vor „BWLern“ über.

Konstantin durchkämmte zuvor sämtliche Abteile und suchte sich das am wenigsten von betrunkenen Jugendlichen in peinlichen Aufzügen besetzte Abteil aus. Er benahm sich zwar während seines Studiums nicht gerade anders, aber seit er sein Staatsexamen hatte, konnte er aus irgendeinem Grund dieses „Gesaufe“ und „Gegröhle“ nicht mehr ausstehen – schon gar nicht bei einer so unsinnigen „Feierlichkeit“, wie Halloween.

Freitag, 26. Oktober 2012

Mittelscharf


Eine winzige Ergänzung des Partyvokabulars aus dem letzen Monat:

Der/die Mittelscharfe
ist reichlich angeschickert, aber eben noch nicht so weit, dass er/sie schon jenseits von gut und böse wäre: für die eine oder andere Schandtat durchaus noch nicht zu breit.

Der Zustand mittelscharf kann demnach im kritischen Drittel (von kopflustig bis kopflastig) auftreten.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Viviparieprärievampire - wichtiger Hinweis!


Im Zuge der "Monsters of Blog" (s. hier, hier und hier) treffen Sie kommende Woche möglicherweise auf Viviparieprärievampire. Seien sie bitte äußerst behutsam im Umgang mit diesen scheuen Kreaturen.

Viviparieprärievampire sind eine seltene Unterform des Feld-Wald-und-Wiesen-Vampirs. Unter natürlichen Bedingungen, kommen sie ausschließlich in Steppengebieten des mittleren Westens der USA und Kanadas vor.

Sie bringen lebende Junge zur Welt (viviparie), was für die Untoten zu einer Reihe von Komplikationen führt: So werden die lebenden Jungvampire z. B. fast ausnahmslos zu Daywalkern, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Eltern - und andere Vampire - jagen und vernichten (im ungünstigsten Fall glitzern sie dazu im Sonnenlicht und entwickeln eine ungewöhnliche Vorliebe für Äpfel).

Mittlerweile sind die Viviparieprärievampire vom Aussterben bedroht. Internationale Vampirschützer betreiben daher seit Jahren Aufklärungskampagnen, in denen sie vor ungeschützten, heterosexuellen Kontakten warnen.  Viviparieprärievampirpräservative gelten dabei als Mittel der Wahl, um ungewollte Schwangerschaften in der Risikogruppe zu verhindern.

Der gemeine Viviparieprärievampir lebt im Einklang mit der Natur. Da er heutzutage kaum noch willige Sexualpartner trifft, führt er gelegentlich (sehr einseitige) Beziehungen zu durchreisenden Steppenhexen.
Das unten stehende Foto zeigt einen Viviparieprärievampir und eine Steppenhexe beim Liebesspiel. Aufgrund seiner optischen Eigenschaften, ist der Vampir auf dem Bild nicht zu sehen.


Tumbleweed, Kali tragus (Syn. Salsola tragus), Quelle: 038_Tumbleweed,  Urheber: ImperfectTommy / Edmond Meinfelder


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Ihr könnt rennen...


... aber ihr könnt euch nicht verstecken! 

Nur noch eine Woche, dann öffnet die Hölle ihre Pforten -  Untote, Hexen, Geister und andere Schattenweltler versammeln sich beim

(c) Loseblattsammlung

Schreit, solange ihr noch könnt!


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Dienstag, 16. Oktober 2012

Freistil - eine Ultrakurzgeschichte


Die kleine Quappe kraulte armlos durch den Aquäduktadequatapparat.
Wie sie das genau anstellte, war ihr schleierhaft - sie hatte es sich jedoch deutlich leichter vorgestellt.


Montag, 15. Oktober 2012

Himmelweiter Unverstand


Es dachte ein Grübler aus Kirn:
"Zum Glück hat die Erde kein Hirn!
Denn sähe sie heute
Uns zoffende Meute
Sie runzelte wohl ihr Gestirn"



Battle Rear Solid, 14.10.12


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Zum Doktor - nach dem lieben Vieh!


Ein Zoopraktikant nahe Spratzern
Beging eine Reihe von Patzern
Er kannte bloß Katzen
Mit kleineren Tatzen
Ergebnis sind Schnitte statt Kratzern


Battle Rear Solid, 02.10.12



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Genickbrecherische Wortwahl


Es hat sich ein Junge in Zossen
Wie wild in ein Mädchen verschossen
Er beschrieb, im Gedicht
Ihren Wert als Gewicht 
Als sie´s las war sie ziemlich verdrossen


Battle Rear Solid, 02.10.12



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Samstag, 13. Oktober 2012

Das i-Tröpfelchen


Ein Mann in dem schönen Ort Hullern
Stand konsequent aufrecht beim Pullern
Er ließ sich nie drängen
Kein Sitzen aufzwängen
Weshalb seine Tröpfchen noch kullern



Battle Rear Solid, 02.10.12



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Freitag, 12. Oktober 2012

Plötzlich reich... ... in Zeitlupe


Es wollt ein Schlawiner aus Werben
Ein alterndes Weibsbild beerben
Die Zeit tropfte träge
Begann auf dem Wege
Auch seine Haut langsam zu gerben



Battle Rear Solid, 02.10.12


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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Ihm schmeckt´s halt so gut


Es war mal ein Fischer aus Schuttern
Der wohnte mit vierzig bei Muttern
Er träumte vom Ausziehn
Ihr Essen, es hielt ihn
Stets ab, mal die Fische zu buttern



Battle Rear Solid, 02.10.12 


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Montag, 8. Oktober 2012

Loch im Kopf


Ein Ungeübter aus Leimen
Gedacht eines Tages zu reimen
Doch tat er sich schwer
Manche Zeile blieb leer
Er...?


Battle Rear Solid, 02.10.2012


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Sonntag, 7. Oktober 2012

Ab´gezoapft is!


Es war mal ein Schankwirt aus Gumpen
Der ließ sich bei Runden nicht lumpen
Das tat er zwei Jahre
Dann fehlte das Bare
Nun muss er sich leider was pumpen


Battle Rear Solid, 02.10.12


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Samstag, 6. Oktober 2012

Butterfahrt in Mittelerde


Es picknickt ein Hobbit in Herten
Am Waldrand mit seinen Gefährten
Die Freunde, sie schmollen
Haben Kaperfahrn wollen
Doch war´n sie nicht Männer mit Bärten


Battle Rear Solid, 02.10.2012



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Freitag, 5. Oktober 2012

Lorbeer statt Himbeeren


Es wollte ein Filmfreund aus Schwaigern
Die Zahl guter Filme rasch steigern
Seine Forderung war
Gleichsam simpel wie klar:
Til Schweiger das Schauspiel´n verweigern



Battle Rear Solid, 02.10.2012


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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Zu kurz gedacht


Es war ein sehr Schwerer aus Kettig
Der schwärmte schon immer für Rettich
Doch nahm er nicht ab
Sondern zu - nicht zu knapp
Er liebte sein Grünzeug recht fettig



Battle Rear Solid, 02.10.12


Limericks gibt´s auch immer mal wieder in der Loseblattsammlung.


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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Apfelmus


Apple denkt leider mal wieder vor, statt mit.

Der Daumen-Spot (s. u.), in etwa: 
"Dein Daumen geht von hier bis hier. Dieses größere Display geht von hier bis hier. Das ist a) ein erstaunlicher Zufall oder b) eine umwerfende Leistung gesunden Menschenverstandes"

Bis dahin wirklich gelungen. Wäre wunderbar, hörte der Spot dort auf. Tut er leider nicht. Stattdessen:
"Ich bin mir ziemlich sicher, es hat mit dem Verstand zu tun."

Aaach so. Liebe Apple-Bewerber: Welches Publikum erwartet ihr, wenn ihr meint, eure Pointen erklären zu müssen? Ist das nicht tief traurig?

Hier lieber Kunde, dein vorgekauter Gedanke. Ist vielleicht noch ein bisschen heiß, also puste lieber noch mal. Und verschluck dich nicht. Gut kauen!




Mir vergeht da der Appetit auf Obst.

Bacon mal anders


Kevin, ein Vielfraß aus Schrampe
Trat arglos ganz  nah an die Lampe
Er bekam einen Schreck
Denn es roch streng nach Speck
Was briet war ganz klar seine Wampe


Battle Rear Solid, 02.10.12
source: AV-9400-4238, public domain, photo taken by Renee Comet
for the National Cancer Institute in 1994.



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Dienstag, 2. Oktober 2012

Woche des Limericks


Mein Gehirn läuft grad auf Sparflamme: Von gut zwanzig Entwürfen in meinem Blog mag ich momentan  keinen einzigen anpacken. Alle bäh!

Daher erkläre ich (nachträglich ;)) die laufende Woche zur Woche des Limericks. Jeden Tag gibt´s ein kurzes Gedicht von mir, während ich meine Batterien - hoffentlich - etwas auflade.

Der nächste sollte um Punkt Mitternacht automatisch veröffentlicht werden.

Viel Spaß


P. S.: Da seht ihr mal, ich hab sogar den üblichen Morsecode vergessen. So, nachgetragen.


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Liebe vermacht sachlich


Es war mal ein Hausfreund aus Hachtel
Der nannt´ seine Alte gern "Schachtel"
Sie war höchst durchtrieben
Und hatte noch sieben
Er erbte wie alle ein Achtel



Battle Rear Solid, 02.10.12


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Montag, 1. Oktober 2012

Ein Herz für Allergiker


Es war mal ein Hautarzt aus Schwollen
Den plagten recht peinvoll die Pollen
Sein Gesicht glich dem Ort
Und so trieb man ihn fort
Asyl fand er schließlich bei Trollen



Battle Rear Solid, 01.10.12



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