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Freitag, 28. September 2012

nützliches Partyvokabular


Gästetypen

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)


D♂ Bierfreund
Ist, wie der Name schon sagt, in der Regel männlichen Geschlechts und gestaltet seine Getränkeauswahl höchst überschaubar. Seine bevorzugten Themen sind ebenfalls an einer Hand abzuzählen: Frauen, Fußball - und dass beides nicht zusammengehört, schon gar nicht in einem Wort.

Mischling
Schenkt sich zwei fingerbreit Rum ein, füllt auf, tanzt.

Lachsack 
Ein nervenzehrender Partygast, von dem niemand weiß, wer ihn mitgebracht hat – aber allen Anwesenden wäre es lieber, er zeigte sich deutlich "humorloser" oder müsste zumindest am nächsten Morgen früh raus.

Donnerstag, 27. September 2012

Ein allmächtiger Gott endet im PUFF*


Man sollte annehmen, ein allmächtiger Gott schüfe ein Universum das ohne ihn auskommt.



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* Das Geräusch einer Idee unter der Fliegenklatsche der Logik

Dienstag, 25. September 2012

Cartoon 015



Und nochmal für die Jüngeren: Die Vorlage zum H(o)B(bit)-Männchen.


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TÜV - selbstverständlich ohne warten


Quelle: Zeitungsanzeige

Neues vom Deutschen Institut für Normung (DIN):  Die Norm 31051 - Grundlagen der Instandhaltung - hat einige Veränderungen erfahren.
Nicht geändert hat sich dagegen, dass es beim TÜV um technische Sicherheitskontrollen geht - Wartung ;) exklusive.


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Cartoon 014


Für die Jüngeren unter uns: Der Hase Cäsar in Aktion. Sein Wunsch, "Ich wollt ich wär ein Hund", erfüllt sich so in gewisser Weise.


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Samstag, 22. September 2012

Cartoon 013


Der Handlunger ist nicht etwa zu verwechseln mit einem Langweiler!


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Freitag, 21. September 2012

Rotkippchen

Für Yara und Jeanny, die dann doch alleine einkaufen mussten





"Tochter", hallt es durchs Gebälk,
"Im Wald wird deine Oma welk!
Du willst sie retten, möcht ich wetten

So bring ihr Kuchen, Wein, Tabletten

Und ihre Lieblingszigaretten
Hinaus ins Haus im finst´ren Wald
Und eil´ dich - vielleicht stirbt sie bald!"

Das rote Käppchen auf dem Haupt
Durchtriebener als mancher glaubt
So nickt das Kind und zieht sich an
Im Kopf steht längst ein and´rer Plan

Das Mädchen hegt - was man nicht tut -
Gefährliches Gedankengut

R-Gespräche aus dem Jenseits

Aus aktuellem Anlass. Ich bin sonst nicht so fies, ehrlich :).


Wer ernsthaft* behauptet, mit Toten** zu sprechen, ist nur innerhalb dieses Spektrums gut aufgehoben:




Jenseits davon nie, sonst zahlt immer jemand drauf.


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* Zauberkünstler zählen i. d. R. nicht dazu.
** könnte religiöse Ikonen einbeziehen 


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Donnerstag, 20. September 2012

Mondscheinzauber

Für meine kleine Luni Looney Tune.
Manchmal frag ich mich wirklich, was da für eine Melodie in ihrem Kopf spielt.


Es war mal ein Mädchen aus Spandau
Hieß Luna mit Augen ganz blau
Sie war kaum zu fassen
Becircte die Massen
Möcht wetten, sie tut´s noch als Frau




Battle Rear Solid 19.02.2010


Kollege Toc kramt auch gerade Limericks hervor, schaut mal vorbei. 

Und denkt immer daran: Drei Möpse sind mindestens einer zuviel!

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Dienstag, 18. September 2012

Arnold vom Amazonas - ein Experiment, Teil 3


Weiter geht es mit dem kleinen Gemeinschaftsprojekt!
(Teil 1(Teil 2).


Der Mond baumelte satt und gelb am Firmament. 
14 Tage waren nun seit Arnolds Rückkehr zur Schwarzen Lagune vergangen - die anfängliche Euphorie rückte höflich beiseite, damit der Alltag Platz hatte. Mittlerweile, dachte Arnold, verdiente die Lagune ihren Namen nicht mehr. In den 50´ern war das Wasser noch dunkel gewesen, seitdem hatte jedoch das Algenwachstum enorm zugenommen. Wenn man hier heutzutage tauchte, sah man oft die Flosse nicht vor den Augen. Vermutlich hatte es etwas mit dem Quecksilber zu tun das skrupellose Goldgräber in den Fluss leiteten. Arnold hätte ihnen am liebsten die Hälse umgedreht: Das Grün sah aus der Ferne zwar hübsch aus, stank aber Kilometer weit!
Sicher wäre es einfach für ihn, nahe genug an diese widerwärtigen Typen heran zu kommen. Arnold machte es einem praktisch unmöglich, ihn nicht zu mögen - außer, man hatte eine Tochter im gebärfähigen Alter. Er gab den Leuten stets das Gefühl, er hätte ein offenes Ohr für sie. Allein Anne war ihm unzählige Male um den Hals gefallen mit den Worten: „Ach Arnie, du bist der beste Zuhörer der Welt!“ 
Er war dann immer noch einen Tick grüner geworden und hatte ein stummes „Oooo °°oO°“ von sich gegeben.

Als hätte er Arnolds Gedanken gehört und wolle sie wie einen Reifen durchspringen, schnellte ein rosa Defin aus dem Wasser, beschrieb einen anmutigen Bogen in der Luft und tauchte wieder  ab.


Montag, 17. September 2012

Rezension: Zombie Mutants


Im hintersten Winkel meiner Lieblingsvideothek entdecke ich oft so manche kleine Perle des Horrorfilms (nein, die Art von Filmen steht in einem Extraraum;)).

Zombie Mutants gehört leider nicht dazu.

Quelle: nightmare-horrormovies.de (http://goo.gl/5WgFJ)

Dabei beginnt er recht vielversprechend: Es ist mal wieder etwas schief gelaufen, irgendwer ist korrupt und skrupellos, jemand muss "aufräumen". Edel gestaltete Credits wechseln sich dabei mit Appetithäppchen der Story ab.

Ich greife kurz vor: Mutanten bekommt man, Zombies für meine Begriffe nicht - weder Romero-, noch 28-, noch Haitii-Voodoo-Zombies. Und siehe da, im Original ist der Streifen tatsächlich auch nur "Mutants" betitelt.

Lauf, oder ich tag´ dich!

Ich wurde von Sonia getaggt

Wenn du dies hier liest, dann hast du zum Zeitpunkt meines Tags weniger als 200 Leser und ich hab dich grade ins Spiel einbezogen. Ist ein bisschen so, wie mit der Zombie-Apokalypse: Irgendwann erwischt es jeden :).





Die Regeln


  • Jede getaggte Person erzählt 11 Dinge über sich selbst
  • Außerdem müssen die 11 Fragen beantwortet werden, die man vom Tagger bekommen hat
  • Du musst 11 weiterer Fragen an die Blogger stellen, die du taggen willst
  • Dann musst du 11 weitere Blogs mit WENIGER als 200 Lesern auswählen und sie informieren
  • Zurücktaggen ist nicht erlaubt!



11 Dinge über mich

Cartoon 012



Der spektakuläre Fortsetzung von "Die Grippe Grimminy".


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Sonntag, 16. September 2012

(G)Eierstich

oder: Hätt ich mal lieber den Hut aufgesetzt


Quelle: Free Clipart, genaue Quelle unbekannt

Wenn ich durch die Wüste wander
Vorzugsweise in Down Under
Nenn ich das ´nen Walkabout

... Walke bis der Morgen graut

Werd am Tage dann verschnaufen
Hin und wieder Wasser saufen
Crem' auch ab und zu die Haut

... Brennt sie mir, so brüll ich laut!

Freitag, 14. September 2012

Liebe Kreationisten,


was ich heute von eurer Seite zu diesem Bild las, ließ mich lachen, frösteln, den Kopf schütteln.

Quelle: Offizielle Facebookseite von Dr. Pepper (http://goo.gl/nPYzY)

Lasst euch gesagt sein:

Gelegentlich ist der Unterschied
zwischen Freigeist und Kleingeist

mit der Lupe zu suchen.


Beim Umgang mit diesem verstörend wissenschaftlichen Instrument biete ich euch gerne meine Hilfe an.


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Zungenverbrecher par excellence

Wer sagt, dass traumatische Erlebnisse (anderer) nicht auch was Gutes leisten können: z. B. den Anreiz bieten, ein paar Zeilen zu schreiben (Ich weiß, er hieß eigentlich T.J. ;)) 



Fred hielt sich für den schärfsten Stecher
Den größten, frechsten Herzensbrecher
Bloß küssen, was zwar einfach klang
War, was ihm königlich misslang
So blieb er im Vergleich meist schwächer



Battle Rear Solid, 14.09.2012





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Wie drinnen, so draußen


Sybille murrt nervös der Magen
Mitunter rigoros - seit Tagen
Sie möchte, dem zum Trotze, nun
Sich an der Bowle gütlich tun

Sybille wird ganz grün von außen
Die wilde Bowle will nach draußen
Solch Reaktion scheint adäquat
Da haben wir ihn: Prostsalat!


Battle Rear Solid, 14.09.2012



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Fensterling


Der gemeine Fensterling gilt als Inbegriff einer zwielichtigen Gestalt. Er ist heimlicher bis unheimlicher Verehrer und/oder Beobachter, zu dessen Fetischen Leitern, Ferngläser und Lederbekleidung gehören (vgl. Meister Eder).

In manchen Bundesländern können Fensterlinge durchaus wegen Hausfriedensbruches belangt werden; sie sind daher besonders in Hessen extrem lichtscheu, agieren ausschließlich bei völliger Dunkelheit und lassen sich in freier Wildbahn nur selten und bei guter Vorbereitung beobachten.

Als Köder für Fensterlinge haben sich die Maß Bier, Haxn und besonders BHs ab Größe 95 DD aufwärts, sorgsam drapiert, bewährt.


Fensterling auf der Pirsch


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Donnerstag, 13. September 2012

Kakophoniceps

Für Jeanny, die es immer wieder raus aus der Stadt zieht


Der Kakophoniceps, frei interpretiert

Dunkel draußen, Augen klebrig
Grade eben aufgeschreckt
Hat ein Lärmen, augenblicklich
Freitagmorgens mich geweckt

Auf der Straße schlägt ein Hammer
Wacker sich - und Asphalt klein
Presst die Luft, zum Schall verdichtet
Schnurstracks mir ins Ohr hinein

Mittwoch, 12. September 2012

Die Leiden des jungen Gabelschnablers


Veritabel scheint der Schnabel
Der da ziert sein Angesicht
Bloß für Suppe taugt die Gabel
Selbst beim besten Willen nicht

Battle Rear Solid, 12.09.2012



speziell für Tamaro :)


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Die Geschichte der Grimm-Bärchies - Teil 2

Weiter geht es mit dem Hintergrundbericht, wie aus den friedlichen Eis-Bärchis die finsteren Grimm-Bärchis wurden (zu Teil 1).


Yogi-Bärchi war so etwas wie der Medizinmann der Eis-Bärchis. Er konnte fast jedes Leiden durch traditionell indische oder altchinesische Heilmethoden  kurieren. Dabei war er die Ruhe selbst, denn er meditierte mehrmals täglich, um den "transzendalen Zustand", wie er es nannte, zu erreichen. Seine Hose und Mütze wiesen ein leichtes Batikmuster auf, und hinter ein Ohr hatte er gelegentlich ein frisches Blümchen geklemmt.
Als nun der unglückliche Faul-Bärchi (s. Teil 1) eines Tages in die Sprechstunde kam, verschrieb Yogi-Bärchi ihm dreimal täglich einen Einlauf mit einer geheimen Kräutermischung, sowie eigens angefertigte Kräuterzigaretten nach Bedarf. Der durchschlagende Erfolg dieser Behandlung ist bekannt und wurde von Massage-Bärchi in Fauls Krankenakte vermerkt.

Massage-Bärchi hatte diverse Fortbildungen zum Fleischklopfer, Kopfkneter oder etwa Wanstwalger absolviert. Er war nicht nur Yogi-Bärchis Geschäftspartner, sondern auch dessen bester Freund. Sie wären gemeinsam durch dick und dünn gegangen, bloß dick wurden beide ihren Lebtag lang nicht. Immer dabei war auch Massage-Bärchis Handtuch, welches er geschickt für die unterschiedlichsten Zwecke einzusetzen wusste.
Sehr selten verirrte sich ein Fremder ins Land der Eisbärchis. Massage-Bärchi knetete diesem dann kostenlos die Füße, da er wusste, wie lang und beschwerlich sein Weg gewesen sein musste. In ausgelassener Runde erzählte er auch gern die Geschichte von jenem Verirrten, der ihn einst nach einer "speziellen Massage" fragte. Verschmitzt lachend hatte er da geantwortet: "So ein Bärchi bin ich nicht!" In einsamen Nächten zweifelte er jedoch an dieser Aussage und bereute sie - ganz besonders, wenn seine Gedanken wieder einmal zu Fitness-Bärchi abschweiften.


Fitness-Bärchi glich mit seinem Prachtleib einem Gladiator der Neuzeit und war gern gesehener Stammgast auf Massage-Bärchis Liege.
Geistig nicht gerade eine Leuchte, machte ihm dagegen im Armdrücken niemand so leicht etwas vor. Fitness-Bärchi hatte die Angewohnheit, seinen Oberkörper komplett zu rasieren, damit seine Muskeln besser zur Geltung kamen. Da seine Haut jedoch von Natur aus extrem lichtempfindlich war, wurde er in der Sonne nie der Braunbär, der er gern gewesen wäre. Er kaschierte dies, indem er großzügig Selbstbräuner auftrug. Seine Hosen kaufte er in XXS, damit sich auch ja haarscharf alles durch sie abzeichnete. Er ernährte sich ausschließlich von fettarmem Fisch und Fleisch, sowie rohen Eiern - all diese Dinge bekam er im Lädchen um die Ecke, beim freundlichen Metzger-Bärchi.


Fitness-Bärchi in Wettkampfform

Mit Metzger-Bärchi und Teil 3 geht es bald weiter.



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Montag, 10. September 2012

Randfiguren und Rahmenhändler


Als Randfigur bezeichnet man das gelegentlich geschmacklos gehaltene Ziermaterial auf Kaminsimsen oder an Häuserfassaden (vgl. Wasserspeier).

Der Verkauf solcher Figuren dient oft Rahmenhändlern als zweites Standbein, wenn ihre Zuliefertätigkeit für Fotografen nicht mehr genug abwirft.
Entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil, sind übrigens auch die Betreiber einer Rahmenhandlung nicht immer voll im Bilde.





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Sonntag, 9. September 2012

Die psychotische Verschwörung


Im ZDF läuft gerade "Psycho II", im Anschluss der dritte Teil der Reihe. Ich vermute mal, es ist in Gedenken an Anthony Perkins´ 20. Todestag (12. September 1992).

Anthony Perkins in "Psycho" (1960). Bild gefunden auf: http://goo.gl/5ezhI


Und was muss ich auf Wikipedia über Perkins lesen?

"Seine Witwe starb bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 an Bord von American-Airlines-Flug 11 – in dem ersten von zwei Flugzeugen, die in das World Trade Center gesteuert wurden."
Sein Todestag, 9/11, seine Frau unmittelbar beteiligt...

... und dann hat sich auch noch ausgerechnet 2001 die deutsche Punkband "The Bates" aufgelöst.

Wenn das nicht der Stoff ist, aus dem Verschwörungstheorien gesponnen werden.


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Samstag, 8. September 2012

Cartoon 011




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Cartoon 010


Der Guldenvogel: EinStibitzbube auf freiem

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Freitag, 7. September 2012

Das Brimborium schlägt zurück


(Style Wars Ep V - nicht zu verwechseln mit dem Dokumentarfilm aus den Achtzigern)

" Brimborĭum (franz.), unwesentliches Au- oder Umhängsel einer Sache, Lappalie, Krimskrams; auch soviel wie Umschweife, Redensart etc." (Meyers Großes Konversations-Lexikon)

Wir haben nicht umsonst Redewendungen wie:
"Zuviel des Guten", "Weniger ist manchmal mehr", "Die Dosis macht das Gift" - oder "Gilding the lilly", um mal ins Englische zu wechseln.

Apropos Gift: Das Botulinumtoxin gilt als das stärkste Nervengift der Welt. Wenn man es nutzt, muss man es sehr sparsam dosieren. Warum hat das bloß niemand Meg Ryan gesagt?

Meg Ryan (http://goo.gl/yhLvU)

Warum ein hübsches Gesicht, wenn es älter wird, aufs bizarrste verschlimmbessern? Wobei die gute Meg ja noch ein eher harmloser Fall ist.
Das ist wie eine Pizza mit Spaghetti zu belegen. Oder was auch immer mit Ed Hardy-Motiven zu bedrucken. Das sieht seltsam aus - und weil das Auge mit isst, "schmeckt´s" auch so.

Prunkenbold

Prunkenbolde haben ein Faible für reich ausgeschmückte Objekte und rücken diese gern in protzerischer Weise ins Rampenlicht.

Frei nach dem Motto: "Mein Haus, mein Auto, mein iPool!"

Sie sind es im Wesentlichen, die den Veblen-Effekt verursachen. Herr Neureich, am Ende des nachstehenden Videos, gehört auch diesem besonderen Schlag Menschen an.




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Topfschlappen


Topfschlappen gehören zur Arbeitsbekleidung in privaten Küchen. Sie dienen dazu, die meist ungeschützten Füße vor herunterfallenden, heißen Töpfen oder Pfannen zu schützen.

Es gibt sowohl gehäkelte, als auch genähte Topfschlappen. Diese bestehen in der Regel aus zwei Lagen, und sind mit einem isolierenden Futter versehen. Manche Topfschlappen besitzen auch einen Aufhänger.

Selbstgehäkelte Topfschlappen werden traditionell gern zum Vatertag verschenkt.



Vielleicht auch bald bei Socke im Angebot.


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Donnerstag, 6. September 2012

E.T. und ich


Ich war E.T.!

Zumindest, wenn man meine Mutter fragt.

Der Film, "E.T." kam im Oktober 1982 in die deutschen Kinos - vor fast genau 30 Jahren also. Ich, gerade eingeschult und Science-Fiction begeistert, fieberte dem Kinobesuch schon seit Wochen entgegen. In meinem Zimmer hing ein Poster des außerirdischen Gnoms, vermutlich aus einem Mickey Mouse-Heft. Auf dem Tisch lag, immer griffbereit,  mein allererstes Panini-Stickeralbum zum Film. Ein Bild klebte an der falschen Stelle, weil ich in der Aufregung nicht auf die Zahlen geachtet hatte.



Dann endlich kam der große Tag! Eigentlich war ich immer ganz versessen auf das Vorprogramm im Kino: Die Eiswerbung, die Trailer - die damals noch "Vorschauen" hießen...
Bei E.T. war es anders. Je länger es dauerte, desto unruhiger wurde ich. Zappelig versuchte ich den Gedanken zu verdrängen, dass ich durch einen dummen Zufall vielleicht im falschen der beiden Säle saß. Nach gefühlten Stunden ging das Licht kurz an, die Filmrolle wurde gewechselt.
Aufatmen! Zu meiner größten Erleichterung lautete der Titel auf der Leinwand tatsächlich "E.T. - der Außerirdische". Meine Anspannung ließ zwar nicht nach, bekam aber eine andere Qualität.

Dienstag, 4. September 2012

Hört euch mal selbst zu


Gabelbieger, Gotteskrieger
Geistig fraglich Überflieger
Ufos, Aliens, TCM
Denkt ihr denn wir sind plemplem?

Hahnemann und hanebüchen
Menschen schaden mittels Flüchen
Märchen, Bärchen, Mummenschanz
Springt die Schüssel gleich noch ganz?

Montag, 3. September 2012

Arnold vom Amazonas - ein Experiment, Teil 1


Soda schlug vor, abwechselnd kleine Teile einer gemeinsamen Geschichte zu schreiben. Dies ist ihr Beginn.


Arnold saß am Teich und kratzte sich betrübt den schuppigen Kopf. Was ihn störte war nicht so sehr die laute Musik aus dem Hause der Eichners. Was ihn tatsächlich störte war: Da lief seine Musik - und Inge Eichner schien alles daran setzen zu wollen, sie ihm mit ihrem schiefen Gesang für alle Zeiten zu verleiden.

Er seufzte. Die Eichners hatten in freundlich bei sich aufgenommen, für Kost und Logie verlangten sie nicht die Welt. Und das war durchaus nicht selbstverständlich, beachtete man, wie er sie vor drei Jahren kennen gelernt hatte. In Pyjama und Pantoffeln hatten sie vor ihm gestanden, ihn gefragt, was er da mache: mitten in der Nacht in ihrem Gartenteich. Es gelang ihm, sich mit Händen und Flossen verständlich zu machen.
Nach ein paar Nächten des gegenseitigen Beschnupperns und einigen Missverständnissen – er schauderte beim Gedanken an die Würmer - gelangte Arnold zu dem Schluss, dass er es bei den Eichners aushalten könne.
Tags darauf half ihm Tochter Annegret - oder Anne, wie ihre Teeniefreundinnen sie nannten –  seine wenigen Habseligkeiten vom geheimen Versteck im Stadtpark zu den Eichners zu transportieren. Darunter auch jene LP, deren Titelsong Inge momentan ebenso lauthals wie fahrlässig intonierte.

Sonntag, 2. September 2012

Schneeelefant


Der Schneeelefant ist ein Phantasietier, über das praktisch nichts bekannt ist, und das man daher nicht beschreiben kann.
Dieser Umstand führte zu der beliebten Redewendung: "Ich freu mich wie ein Schneeelefant!" (womit klar ist, dass der Sprecher sich unbeschreiblich freut).
Möglicherweise aus einer gedanklichen Kreuzung von Zaunkönig und See-Elefant hervorgegangen.

"Verschnupfter Schneeelefant bei stürmischem Winterwetter"

vgl. auch hier: "Schneeelefant"


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Knubbelknie


Gebrauchsanleitung für dieses Gedicht:
Es handelt sich hier um ein uraltes, indianisches Besänftigungsritual für halbhohe Naturgewalten. Schnappt euch euren Halunkulus und positioniert euch im Sitzen so, dass ihr seine unbedeckten Knie gut erreichen könnt.
Beginnt dann, den Bereich um eine seiner Kniescheiben herum ruckartig aber vorsichtig hin und her zu bewegen, während ihr folgende Silben sprecht:

Die Geschichte der Grimm-Bärchis - Teil 1

Die Grimm-Bärchis waren nicht immer die, die sie heute sind. Lasst mich ganz vorn beginnen.

Es war einmal vor langer Zeit in einem weit, weit entfernten Land, da lebte eine kleine Gruppe herzensguter, possierlicher Eis-Bärchis munter in den Tag hinein. Eis-Bärchis, liebe Kinder, müsst ihr euch so vorstellen: Sie waren etwa 90 cm groß, liefen auf zwei Beinen und hatten ein dichtes, weißes Fell. Darüber trugen sie weiße Hosen und weiße Mützen. Weil ihre Kleidung dieselbe Farbe wie ihr Fell hatte, sahen sie von weitem immer so aus, als seien sie nackt. Einer von ihnen war es tatsächlich die meiste Zeit, das war der fröhliche Ordnungshüter-Bärchi.

Ordnungshüter-Bärchi war von Beruf so eine Art Polizist. Da aber im Eis-Bärchi-Land keine Verbrechen verübt wurden, beschränkten sich seine Aufgaben auf die eines Bademeisters. Ordnungshüter-Bärchi achtete darauf, dass niemand ins Wasser pinkelte, vom Beckenrand sprang oder sofort baden ging nachdem er einen großen Pinguin-Robben-Burger mit extra Käse vertilgt hatte. In seiner Freizeit lag Ordnungshüter, wie ihn seine Freunde kurz nannten, gerne selbst einmal auf einer Eisscholle im großen Becken und ließ sich die Sonne auf den Pelz brennen. Er tat dies vorzugsweise komplett nackt, denn er war überzeugter Nudist und engagierte sich nebenbei in der FKK, der "freundlichen Kuschel-Kommune".

Ordnungshüter-Bärchi, ausnahmsweise bekleidet

Samstag, 1. September 2012

Halunkulus

Anders als beim Homunkulus, handelt es sich beim Halunkulus in der Regel um ein natürlich geschaffenes Menschlein. Diese kleinen Wesen neigen zu gelegentlichen Wutausbrüchen und richten meist schon unter alltäglichen Bedingungen ein heilloses Chaos an. Sie sind trotz ihrer geringen Körpergröße oft nur mit viel Geduld und Erfahrung zu bändigen, wesbalb die Halunkuli auch zu den halbhohen Naturgewalten zählen.
Der Halunkulus ist seines Wesens nach gut, treibt jedoch gern Schabernack mit seinen Schöpfern: Er versteckt Dinge - oder sich selbst, kommt dem Signal des Weckers um Stunden zuvor oder stellt sich in den unpassendsten Situationen schlichtweg taub.

"Der Halunkulus", unbekannter Künstler
zeitgenössisches Portrait aus dem frühen 19. Jahrhundert 

Der Begriff Halunkulus taucht zudem in der Philosophie und Neurowissenschaft auf. Dort bezieht er sich auf die Idee, dass es im Kopf ein weiteres Wesen gäbe, welches Reize wahrnimmt und Erlebnisse hat. Dieses Wesen sei von schelmischem bis verschlagenem Charakter und veranlasse gelegentlich seinen "Wirt" zu moralisch fragwürdigen Handlungen.
Natürlich geht es dabei um keine reale Kreatur. Das Bild des Halunkulus dient lediglich dazu, bestimmte Aspekte des menschlichen Denkens und Verhaltens zu veranschaulichen.


Details zum richtigen Umgang, der Aufzucht und Pflege der Halunkuli, erfahrt ihr auf dem YouTube-Kanal des Elternplaneten.


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