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Sonntag, 2. September 2012

Die Geschichte der Grimm-Bärchis - Teil 1

Die Grimm-Bärchis waren nicht immer die, die sie heute sind. Lasst mich ganz vorn beginnen.

Es war einmal vor langer Zeit in einem weit, weit entfernten Land, da lebte eine kleine Gruppe herzensguter, possierlicher Eis-Bärchis munter in den Tag hinein. Eis-Bärchis, liebe Kinder, müsst ihr euch so vorstellen: Sie waren etwa 90 cm groß, liefen auf zwei Beinen und hatten ein dichtes, weißes Fell. Darüber trugen sie weiße Hosen und weiße Mützen. Weil ihre Kleidung dieselbe Farbe wie ihr Fell hatte, sahen sie von weitem immer so aus, als seien sie nackt. Einer von ihnen war es tatsächlich die meiste Zeit, das war der fröhliche Ordnungshüter-Bärchi.

Ordnungshüter-Bärchi war von Beruf so eine Art Polizist. Da aber im Eis-Bärchi-Land keine Verbrechen verübt wurden, beschränkten sich seine Aufgaben auf die eines Bademeisters. Ordnungshüter-Bärchi achtete darauf, dass niemand ins Wasser pinkelte, vom Beckenrand sprang oder sofort baden ging nachdem er einen großen Pinguin-Robben-Burger mit extra Käse vertilgt hatte. In seiner Freizeit lag Ordnungshüter, wie ihn seine Freunde kurz nannten, gerne selbst einmal auf einer Eisscholle im großen Becken und ließ sich die Sonne auf den Pelz brennen. Er tat dies vorzugsweise komplett nackt, denn er war überzeugter Nudist und engagierte sich nebenbei in der FKK, der "freundlichen Kuschel-Kommune".

Ordnungshüter-Bärchi, ausnahmsweise bekleidet


Neben Ordnungshüter-Bärchi sah man vor allem Faul-Bärchi oft im Becken. Manchmal trieb er tagelang auf dem Rücken umher, so dass die anderen gelegentlich munkelten, er sei vielleicht unbemerkt gestorben und bloß noch eine Wasserleiche. Doch dann gab Faul-Bärchi unerwartet wieder ein Lebenszeichen von sich: in der Regel Fäulnisgase, die er in seinem Körper kultivierte, und die er in unregelmäßigen Abständen als dicke, gelb-grüne Blasen an die Wasseroberfläche entließ.
Es missfiel im sehr, aufzustehen und sich bewegen zu müssen. Am liebsten lag er einfach nur so da, moderte vor sich hin und dachte an gar nichts. Einige Jahre zuvor war sein Charakter noch ganz anders, da sprühte Faul-Bärchi gradezu vor Energie! Er hätte Mammutbäume ausreißen können, hätte es welche gegeben im Eis-Bärchi-Land. Jeder Muskel aufs Äußerste trainiert - einen ganzen Blauwal konnte er verschlingen, ohne auch nur einmal zu kauen!
Jetzt fragt ihr euch zurecht, was denn bloß mit Faul-Bärchi passiert ist. Ganz einfach: Er fühlte sich irgendwann nicht mehr wohl in seinem Körper, weil er so anders war als all die anderen Eis-Bärchies. Er fühlte sich überdreht und wollte etwas dagegen unternehmen. Und was tat man zu dieser Zeit im Eis-Bärchi-Land, wenn man ein Wehwehchen hatte? Richtig, man suchte Yogi-Bärchi auf!

Mit Yogi-Bärchi geht es hier weiter.


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