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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Vom Hahn, der goldene Regeln legte

Quelle: free clipart

Wie alle Jahre wieder droht
Zum Weihnachtsfest Entspannungs-Not
Man fragt sich, was man wem wohl schenkt
Und flucht, weil’s Bäumchen Feuer fängt

Man flitzt herum und rast und rennt
Derweil die Wohnung niederbrennt
Wie wohlig warm wird´s nun ums Herz…
… aus Lebkuchen! (Ein kleiner Scherz)

Gedenkst du dich mal auszuruh´n
Empfehl ich dir´s als Huhn zu tun
Als Hühnchen hat das Glück gepachtet
Wer ein paar kleine Regeln achtet

Als erster Leitsatz sei genannt
Was allerorten längst bekannt:
Ein Ei pro Tag ist Standard heute
Erfreut sind dann die Bauersleute

Punkt zwei auf dieser kurzen Liste
Betrifft den Hahn auf seinem Miste
Dem sollte huhn, ganz sicher nun
Beileibe nichts zu Leide tun

Denn tust du dies, dann wird er fies
Und schreit früh morgens wie am Spieß
Sein Racheruf schallt: „Nimmermehr!“
Schlägt aufs Gemüt und aufs Gehör

Donnerstag, 1. November 2012

Zahlenzauber


Vielleicht habe ich in den letzten Tagen zu oft in "Numberphile" gestöbert. Passend zu Halloween gibt es dort grade "Vampirzahlen":



Vielleicht schwirrt mir auch bloß der Kopf wegen absurder Vorgänge und Aussagen, wie z. B. hier oder in diesem Text - auf den diese vernünftige Antwort folgte.


Jedenfalls:

Wenn zwei Halbwahrheiten aufeinander treffen, darf man sie nicht addieren, sondern muss sie multiplizieren:


Da werden einfache Zuckerkügelchen zu extrem teuren Zuckerkügelchen und Unsinn zu enormem Unsinn.


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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Schneebeschen [Schnee|bes|chen]

(c) und Initiator des Specials: Loseblattsammlung

Von mir (bzw. von einem entfernten Verwandten ;)) für mich:


Wenn ihr wissen wollt, was ich für die anderen beiden gebastelt habe:

Ein Wiedergänger aus Weit Weit Weg - bei Abraham Qualifa

Peter Maffay - aufgehübscht durch ein Bild und mit einem passenden Pseudonym versehen von der Loseblattsammlung


Happy Halloween euch allen!

Gallus Cucurbitus

(c) und Initiator des Specials: Loseblattsammlung

Der Gastbeitrag der Loseblattsammlung:


(c) Loseblattsammlung

Gallus Cucurbitus: So lautet der wissenschaftliche Name einer geschundenen Kreatur, gezüchtet im geheimen Labor der Abnormitäten des mysteriösen und geheimnisumwitterten Prof. G. v. Krolok. Schon seit seiner frühesten Jugend fiel der in Brasov, dem ehemaligen Kronstadt in Siebenbürgen am Fuße der Karpaten geborenene Krolok durch schaurige Experimente auf.

So versuchte er, Regenwürmer durch Verknoten zu kreuzen oder aus Teilen verschiedener Amphibien mithilfe von Starkstrom eine beseelte Kreatur zu schaffen. In diesem Zusammenhang bringen böse Zungen Krolok auch mit einem geheimnisvollen, Kiemen tragenden Wesen namens
Arnold im Amazonasgebiet in Verbindung. Den Plan zur Schöpfung des Kiemenmenschen soll Krolok bereits in jungen Jahren gefasst haben.

Nach einem Studium der Genetik bei Prof. F. R. Unkenstone verlieren sich die Spuren des genialen wie exzentrischen Krolok. So viel ist jedoch bekannt: Krolok soll auf einer nicht näher bezeichneten Insel über ein Labor verfügen, dass es ihm erlaubt, seine Kreuzungs- und Reanimierungsforschungen mit modernsten Mitteln fortführen zu können. Im Falle von Gallus Cucurbitus, dem Hokkaidohuhn ist es auch erstmals gelungen, ein Resultat seiner Forschungen photographisch festzuhalten.

Diesem einzigartigen Wesen, einer Kreuzung aus Haushuhn und Hokkaidokürbis, war es offenbar gelungen, aus Kroloks Laboratorium zu entfliehen und die Meerenge, die das Festland von Kroloks Insel trennt, zu überfliegen. Einem zufällig in der Gegend weilenden Ornithologen gelang es glücklicherweise, das völlig entkräftete Hokkaidohuhn aufzuspüren und wissenschaftlich zu dokumentieren. Den Aufzeichnungen des Ornithologen zufolge überlebte
Gallus Cucurbitus mehrere Wochen in Gefangenschaft und gab im Anschluss ein ausgezeichnetes Kürbisratatouille mit pikant marinierten und scharf angebratenen Teilen vom Hähnchen ab. Dazu empfahl er einen Chablis Grand Cru aus der Region Valmur.




Hallo Wien! - Teil I

(c) und Initiator des Specials Loseblattsammlung


Abraham Qualifas Gastbeitrag für mein Blog:


Hallo Wien!

Wien ist die Metropole der Künstler und Manieren, der Champagner - und Sektschlürfer oder, wie es in Bayern gerne genannt wird: Die Hauptstadt der „Schluchtenscheißer“. Natürlich darf die berühmte Wiener Sachertorte nicht vergessen werden, bei der wir uns mit jedem Stückchen pure Noblesse ins Gedächtnis schmatzen.

Das klingt jetzt eventuell nach einer Kurzgeschichte mit subtilen Wortspielchen und einem Hauch lustiger Neckereien zwischen Berg – und Flachlandvölkern. Dem ist aber nicht so – denn heute ist nicht irgendein kultureller Prunkenbold-Abend, sondern Halloween, wo man sich nicht dem erbetteln von Süßigkeiten oder dem Konsum seltsamer Kostüme widmen sollte, sondern sich ruhig mal gruseln und fürchten darf. Dazu eine kleine Geschichte:

Teil I.

Er saß im Zug von München nach Wien, um seine langjährige Freundin Miriam zu besuchen, die er aus der Studienzeit kannte. Sie war eine braunhaarige, schlanke und sehr jugendlich wirkende Frau, die ein Fable für Ledertaschen mit aufgenähten bunten Blumen hatte. Die beiden haben sich seit dem Ende ihres Studiums in München vor 3 Jahren nicht mehr gesehen. Sie hatte in Österreich eine überdurchschnittlich gut bezahlte Stelle in einem Unternehmen, das Kuscheltiere herstellt, bekommen, wovon sie in Bayern nur träumen konnte – denn hier laufen die Studentenstädte nur so vor „BWLern“ über.

Konstantin durchkämmte zuvor sämtliche Abteile und suchte sich das am wenigsten von betrunkenen Jugendlichen in peinlichen Aufzügen besetzte Abteil aus. Er benahm sich zwar während seines Studiums nicht gerade anders, aber seit er sein Staatsexamen hatte, konnte er aus irgendeinem Grund dieses „Gesaufe“ und „Gegröhle“ nicht mehr ausstehen – schon gar nicht bei einer so unsinnigen „Feierlichkeit“, wie Halloween.

Freitag, 26. Oktober 2012

Mittelscharf


Eine winzige Ergänzung des Partyvokabulars aus dem letzen Monat:

Der/die Mittelscharfe
ist reichlich angeschickert, aber eben noch nicht so weit, dass er/sie schon jenseits von gut und böse wäre: für die eine oder andere Schandtat durchaus noch nicht zu breit.

Der Zustand mittelscharf kann demnach im kritischen Drittel (von kopflustig bis kopflastig) auftreten.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Viviparieprärievampire - wichtiger Hinweis!


Im Zuge der "Monsters of Blog" (s. hier, hier und hier) treffen Sie kommende Woche möglicherweise auf Viviparieprärievampire. Seien sie bitte äußerst behutsam im Umgang mit diesen scheuen Kreaturen.

Viviparieprärievampire sind eine seltene Unterform des Feld-Wald-und-Wiesen-Vampirs. Unter natürlichen Bedingungen, kommen sie ausschließlich in Steppengebieten des mittleren Westens der USA und Kanadas vor.

Sie bringen lebende Junge zur Welt (viviparie), was für die Untoten zu einer Reihe von Komplikationen führt: So werden die lebenden Jungvampire z. B. fast ausnahmslos zu Daywalkern, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Eltern - und andere Vampire - jagen und vernichten (im ungünstigsten Fall glitzern sie dazu im Sonnenlicht und entwickeln eine ungewöhnliche Vorliebe für Äpfel).

Mittlerweile sind die Viviparieprärievampire vom Aussterben bedroht. Internationale Vampirschützer betreiben daher seit Jahren Aufklärungskampagnen, in denen sie vor ungeschützten, heterosexuellen Kontakten warnen.  Viviparieprärievampirpräservative gelten dabei als Mittel der Wahl, um ungewollte Schwangerschaften in der Risikogruppe zu verhindern.

Der gemeine Viviparieprärievampir lebt im Einklang mit der Natur. Da er heutzutage kaum noch willige Sexualpartner trifft, führt er gelegentlich (sehr einseitige) Beziehungen zu durchreisenden Steppenhexen.
Das unten stehende Foto zeigt einen Viviparieprärievampir und eine Steppenhexe beim Liebesspiel. Aufgrund seiner optischen Eigenschaften, ist der Vampir auf dem Bild nicht zu sehen.


Tumbleweed, Kali tragus (Syn. Salsola tragus), Quelle: 038_Tumbleweed,  Urheber: ImperfectTommy / Edmond Meinfelder


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Ihr könnt rennen...


... aber ihr könnt euch nicht verstecken! 

Nur noch eine Woche, dann öffnet die Hölle ihre Pforten -  Untote, Hexen, Geister und andere Schattenweltler versammeln sich beim

(c) Loseblattsammlung

Schreit, solange ihr noch könnt!


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Dienstag, 16. Oktober 2012

Freistil - eine Ultrakurzgeschichte


Die kleine Quappe kraulte armlos durch den Aquäduktadequatapparat.
Wie sie das genau anstellte, war ihr schleierhaft - sie hatte es sich jedoch deutlich leichter vorgestellt.


Montag, 15. Oktober 2012

Himmelweiter Unverstand


Es dachte ein Grübler aus Kirn:
"Zum Glück hat die Erde kein Hirn!
Denn sähe sie heute
Uns zoffende Meute
Sie runzelte wohl ihr Gestirn"



Battle Rear Solid, 14.10.12


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Zum Doktor - nach dem lieben Vieh!


Ein Zoopraktikant nahe Spratzern
Beging eine Reihe von Patzern
Er kannte bloß Katzen
Mit kleineren Tatzen
Ergebnis sind Schnitte statt Kratzern


Battle Rear Solid, 02.10.12



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Genickbrecherische Wortwahl


Es hat sich ein Junge in Zossen
Wie wild in ein Mädchen verschossen
Er beschrieb, im Gedicht
Ihren Wert als Gewicht 
Als sie´s las war sie ziemlich verdrossen


Battle Rear Solid, 02.10.12



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Samstag, 13. Oktober 2012

Das i-Tröpfelchen


Ein Mann in dem schönen Ort Hullern
Stand konsequent aufrecht beim Pullern
Er ließ sich nie drängen
Kein Sitzen aufzwängen
Weshalb seine Tröpfchen noch kullern



Battle Rear Solid, 02.10.12



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Freitag, 12. Oktober 2012

Plötzlich reich... ... in Zeitlupe


Es wollt ein Schlawiner aus Werben
Ein alterndes Weibsbild beerben
Die Zeit tropfte träge
Begann auf dem Wege
Auch seine Haut langsam zu gerben



Battle Rear Solid, 02.10.12


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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Ihm schmeckt´s halt so gut


Es war mal ein Fischer aus Schuttern
Der wohnte mit vierzig bei Muttern
Er träumte vom Ausziehn
Ihr Essen, es hielt ihn
Stets ab, mal die Fische zu buttern



Battle Rear Solid, 02.10.12 


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Montag, 8. Oktober 2012

Loch im Kopf


Ein Ungeübter aus Leimen
Gedacht eines Tages zu reimen
Doch tat er sich schwer
Manche Zeile blieb leer
Er...?


Battle Rear Solid, 02.10.2012


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Sonntag, 7. Oktober 2012

Ab´gezoapft is!


Es war mal ein Schankwirt aus Gumpen
Der ließ sich bei Runden nicht lumpen
Das tat er zwei Jahre
Dann fehlte das Bare
Nun muss er sich leider was pumpen


Battle Rear Solid, 02.10.12


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Samstag, 6. Oktober 2012

Butterfahrt in Mittelerde


Es picknickt ein Hobbit in Herten
Am Waldrand mit seinen Gefährten
Die Freunde, sie schmollen
Haben Kaperfahrn wollen
Doch war´n sie nicht Männer mit Bärten


Battle Rear Solid, 02.10.2012



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Freitag, 5. Oktober 2012

Lorbeer statt Himbeeren


Es wollte ein Filmfreund aus Schwaigern
Die Zahl guter Filme rasch steigern
Seine Forderung war
Gleichsam simpel wie klar:
Til Schweiger das Schauspiel´n verweigern



Battle Rear Solid, 02.10.2012


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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Zu kurz gedacht


Es war ein sehr Schwerer aus Kettig
Der schwärmte schon immer für Rettich
Doch nahm er nicht ab
Sondern zu - nicht zu knapp
Er liebte sein Grünzeug recht fettig



Battle Rear Solid, 02.10.12


Limericks gibt´s auch immer mal wieder in der Loseblattsammlung.


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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Apfelmus


Apple denkt leider mal wieder vor, statt mit.

Der Daumen-Spot (s. u.), in etwa: 
"Dein Daumen geht von hier bis hier. Dieses größere Display geht von hier bis hier. Das ist a) ein erstaunlicher Zufall oder b) eine umwerfende Leistung gesunden Menschenverstandes"

Bis dahin wirklich gelungen. Wäre wunderbar, hörte der Spot dort auf. Tut er leider nicht. Stattdessen:
"Ich bin mir ziemlich sicher, es hat mit dem Verstand zu tun."

Aaach so. Liebe Apple-Bewerber: Welches Publikum erwartet ihr, wenn ihr meint, eure Pointen erklären zu müssen? Ist das nicht tief traurig?

Hier lieber Kunde, dein vorgekauter Gedanke. Ist vielleicht noch ein bisschen heiß, also puste lieber noch mal. Und verschluck dich nicht. Gut kauen!




Mir vergeht da der Appetit auf Obst.

Bacon mal anders


Kevin, ein Vielfraß aus Schrampe
Trat arglos ganz  nah an die Lampe
Er bekam einen Schreck
Denn es roch streng nach Speck
Was briet war ganz klar seine Wampe


Battle Rear Solid, 02.10.12
source: AV-9400-4238, public domain, photo taken by Renee Comet
for the National Cancer Institute in 1994.



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Dienstag, 2. Oktober 2012

Woche des Limericks


Mein Gehirn läuft grad auf Sparflamme: Von gut zwanzig Entwürfen in meinem Blog mag ich momentan  keinen einzigen anpacken. Alle bäh!

Daher erkläre ich (nachträglich ;)) die laufende Woche zur Woche des Limericks. Jeden Tag gibt´s ein kurzes Gedicht von mir, während ich meine Batterien - hoffentlich - etwas auflade.

Der nächste sollte um Punkt Mitternacht automatisch veröffentlicht werden.

Viel Spaß


P. S.: Da seht ihr mal, ich hab sogar den üblichen Morsecode vergessen. So, nachgetragen.


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Liebe vermacht sachlich


Es war mal ein Hausfreund aus Hachtel
Der nannt´ seine Alte gern "Schachtel"
Sie war höchst durchtrieben
Und hatte noch sieben
Er erbte wie alle ein Achtel



Battle Rear Solid, 02.10.12


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Montag, 1. Oktober 2012

Ein Herz für Allergiker


Es war mal ein Hautarzt aus Schwollen
Den plagten recht peinvoll die Pollen
Sein Gesicht glich dem Ort
Und so trieb man ihn fort
Asyl fand er schließlich bei Trollen



Battle Rear Solid, 01.10.12



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Freitag, 28. September 2012

nützliches Partyvokabular


Gästetypen

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)


D♂ Bierfreund
Ist, wie der Name schon sagt, in der Regel männlichen Geschlechts und gestaltet seine Getränkeauswahl höchst überschaubar. Seine bevorzugten Themen sind ebenfalls an einer Hand abzuzählen: Frauen, Fußball - und dass beides nicht zusammengehört, schon gar nicht in einem Wort.

Mischling
Schenkt sich zwei fingerbreit Rum ein, füllt auf, tanzt.

Lachsack 
Ein nervenzehrender Partygast, von dem niemand weiß, wer ihn mitgebracht hat – aber allen Anwesenden wäre es lieber, er zeigte sich deutlich "humorloser" oder müsste zumindest am nächsten Morgen früh raus.

Donnerstag, 27. September 2012

Ein allmächtiger Gott endet im PUFF*


Man sollte annehmen, ein allmächtiger Gott schüfe ein Universum das ohne ihn auskommt.



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* Das Geräusch einer Idee unter der Fliegenklatsche der Logik

Dienstag, 25. September 2012

Cartoon 015



Und nochmal für die Jüngeren: Die Vorlage zum H(o)B(bit)-Männchen.


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TÜV - selbstverständlich ohne warten


Quelle: Zeitungsanzeige

Neues vom Deutschen Institut für Normung (DIN):  Die Norm 31051 - Grundlagen der Instandhaltung - hat einige Veränderungen erfahren.
Nicht geändert hat sich dagegen, dass es beim TÜV um technische Sicherheitskontrollen geht - Wartung ;) exklusive.


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Cartoon 014


Für die Jüngeren unter uns: Der Hase Cäsar in Aktion. Sein Wunsch, "Ich wollt ich wär ein Hund", erfüllt sich so in gewisser Weise.


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Samstag, 22. September 2012

Cartoon 013


Der Handlunger ist nicht etwa zu verwechseln mit einem Langweiler!


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Freitag, 21. September 2012

Rotkippchen

Für Yara und Jeanny, die dann doch alleine einkaufen mussten





"Tochter", hallt es durchs Gebälk,
"Im Wald wird deine Oma welk!
Du willst sie retten, möcht ich wetten

So bring ihr Kuchen, Wein, Tabletten

Und ihre Lieblingszigaretten
Hinaus ins Haus im finst´ren Wald
Und eil´ dich - vielleicht stirbt sie bald!"

Das rote Käppchen auf dem Haupt
Durchtriebener als mancher glaubt
So nickt das Kind und zieht sich an
Im Kopf steht längst ein and´rer Plan

Das Mädchen hegt - was man nicht tut -
Gefährliches Gedankengut

R-Gespräche aus dem Jenseits

Aus aktuellem Anlass. Ich bin sonst nicht so fies, ehrlich :).


Wer ernsthaft* behauptet, mit Toten** zu sprechen, ist nur innerhalb dieses Spektrums gut aufgehoben:




Jenseits davon nie, sonst zahlt immer jemand drauf.


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* Zauberkünstler zählen i. d. R. nicht dazu.
** könnte religiöse Ikonen einbeziehen 


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Donnerstag, 20. September 2012

Mondscheinzauber

Für meine kleine Luni Looney Tune.
Manchmal frag ich mich wirklich, was da für eine Melodie in ihrem Kopf spielt.


Es war mal ein Mädchen aus Spandau
Hieß Luna mit Augen ganz blau
Sie war kaum zu fassen
Becircte die Massen
Möcht wetten, sie tut´s noch als Frau




Battle Rear Solid 19.02.2010


Kollege Toc kramt auch gerade Limericks hervor, schaut mal vorbei. 

Und denkt immer daran: Drei Möpse sind mindestens einer zuviel!

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Dienstag, 18. September 2012

Arnold vom Amazonas - ein Experiment, Teil 3


Weiter geht es mit dem kleinen Gemeinschaftsprojekt!
(Teil 1(Teil 2).


Der Mond baumelte satt und gelb am Firmament. 
14 Tage waren nun seit Arnolds Rückkehr zur Schwarzen Lagune vergangen - die anfängliche Euphorie rückte höflich beiseite, damit der Alltag Platz hatte. Mittlerweile, dachte Arnold, verdiente die Lagune ihren Namen nicht mehr. In den 50´ern war das Wasser noch dunkel gewesen, seitdem hatte jedoch das Algenwachstum enorm zugenommen. Wenn man hier heutzutage tauchte, sah man oft die Flosse nicht vor den Augen. Vermutlich hatte es etwas mit dem Quecksilber zu tun das skrupellose Goldgräber in den Fluss leiteten. Arnold hätte ihnen am liebsten die Hälse umgedreht: Das Grün sah aus der Ferne zwar hübsch aus, stank aber Kilometer weit!
Sicher wäre es einfach für ihn, nahe genug an diese widerwärtigen Typen heran zu kommen. Arnold machte es einem praktisch unmöglich, ihn nicht zu mögen - außer, man hatte eine Tochter im gebärfähigen Alter. Er gab den Leuten stets das Gefühl, er hätte ein offenes Ohr für sie. Allein Anne war ihm unzählige Male um den Hals gefallen mit den Worten: „Ach Arnie, du bist der beste Zuhörer der Welt!“ 
Er war dann immer noch einen Tick grüner geworden und hatte ein stummes „Oooo °°oO°“ von sich gegeben.

Als hätte er Arnolds Gedanken gehört und wolle sie wie einen Reifen durchspringen, schnellte ein rosa Defin aus dem Wasser, beschrieb einen anmutigen Bogen in der Luft und tauchte wieder  ab.


Montag, 17. September 2012

Rezension: Zombie Mutants


Im hintersten Winkel meiner Lieblingsvideothek entdecke ich oft so manche kleine Perle des Horrorfilms (nein, die Art von Filmen steht in einem Extraraum;)).

Zombie Mutants gehört leider nicht dazu.

Quelle: nightmare-horrormovies.de (http://goo.gl/5WgFJ)

Dabei beginnt er recht vielversprechend: Es ist mal wieder etwas schief gelaufen, irgendwer ist korrupt und skrupellos, jemand muss "aufräumen". Edel gestaltete Credits wechseln sich dabei mit Appetithäppchen der Story ab.

Ich greife kurz vor: Mutanten bekommt man, Zombies für meine Begriffe nicht - weder Romero-, noch 28-, noch Haitii-Voodoo-Zombies. Und siehe da, im Original ist der Streifen tatsächlich auch nur "Mutants" betitelt.

Lauf, oder ich tag´ dich!

Ich wurde von Sonia getaggt

Wenn du dies hier liest, dann hast du zum Zeitpunkt meines Tags weniger als 200 Leser und ich hab dich grade ins Spiel einbezogen. Ist ein bisschen so, wie mit der Zombie-Apokalypse: Irgendwann erwischt es jeden :).





Die Regeln


  • Jede getaggte Person erzählt 11 Dinge über sich selbst
  • Außerdem müssen die 11 Fragen beantwortet werden, die man vom Tagger bekommen hat
  • Du musst 11 weiterer Fragen an die Blogger stellen, die du taggen willst
  • Dann musst du 11 weitere Blogs mit WENIGER als 200 Lesern auswählen und sie informieren
  • Zurücktaggen ist nicht erlaubt!



11 Dinge über mich

Cartoon 012



Der spektakuläre Fortsetzung von "Die Grippe Grimminy".


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Sonntag, 16. September 2012

(G)Eierstich

oder: Hätt ich mal lieber den Hut aufgesetzt


Quelle: Free Clipart, genaue Quelle unbekannt

Wenn ich durch die Wüste wander
Vorzugsweise in Down Under
Nenn ich das ´nen Walkabout

... Walke bis der Morgen graut

Werd am Tage dann verschnaufen
Hin und wieder Wasser saufen
Crem' auch ab und zu die Haut

... Brennt sie mir, so brüll ich laut!

Freitag, 14. September 2012

Liebe Kreationisten,


was ich heute von eurer Seite zu diesem Bild las, ließ mich lachen, frösteln, den Kopf schütteln.

Quelle: Offizielle Facebookseite von Dr. Pepper (http://goo.gl/nPYzY)

Lasst euch gesagt sein:

Gelegentlich ist der Unterschied
zwischen Freigeist und Kleingeist

mit der Lupe zu suchen.


Beim Umgang mit diesem verstörend wissenschaftlichen Instrument biete ich euch gerne meine Hilfe an.


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Zungenverbrecher par excellence

Wer sagt, dass traumatische Erlebnisse (anderer) nicht auch was Gutes leisten können: z. B. den Anreiz bieten, ein paar Zeilen zu schreiben (Ich weiß, er hieß eigentlich T.J. ;)) 



Fred hielt sich für den schärfsten Stecher
Den größten, frechsten Herzensbrecher
Bloß küssen, was zwar einfach klang
War, was ihm königlich misslang
So blieb er im Vergleich meist schwächer



Battle Rear Solid, 14.09.2012





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Wie drinnen, so draußen


Sybille murrt nervös der Magen
Mitunter rigoros - seit Tagen
Sie möchte, dem zum Trotze, nun
Sich an der Bowle gütlich tun

Sybille wird ganz grün von außen
Die wilde Bowle will nach draußen
Solch Reaktion scheint adäquat
Da haben wir ihn: Prostsalat!


Battle Rear Solid, 14.09.2012



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Fensterling


Der gemeine Fensterling gilt als Inbegriff einer zwielichtigen Gestalt. Er ist heimlicher bis unheimlicher Verehrer und/oder Beobachter, zu dessen Fetischen Leitern, Ferngläser und Lederbekleidung gehören (vgl. Meister Eder).

In manchen Bundesländern können Fensterlinge durchaus wegen Hausfriedensbruches belangt werden; sie sind daher besonders in Hessen extrem lichtscheu, agieren ausschließlich bei völliger Dunkelheit und lassen sich in freier Wildbahn nur selten und bei guter Vorbereitung beobachten.

Als Köder für Fensterlinge haben sich die Maß Bier, Haxn und besonders BHs ab Größe 95 DD aufwärts, sorgsam drapiert, bewährt.


Fensterling auf der Pirsch


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Donnerstag, 13. September 2012

Kakophoniceps

Für Jeanny, die es immer wieder raus aus der Stadt zieht


Der Kakophoniceps, frei interpretiert

Dunkel draußen, Augen klebrig
Grade eben aufgeschreckt
Hat ein Lärmen, augenblicklich
Freitagmorgens mich geweckt

Auf der Straße schlägt ein Hammer
Wacker sich - und Asphalt klein
Presst die Luft, zum Schall verdichtet
Schnurstracks mir ins Ohr hinein

Mittwoch, 12. September 2012

Die Leiden des jungen Gabelschnablers


Veritabel scheint der Schnabel
Der da ziert sein Angesicht
Bloß für Suppe taugt die Gabel
Selbst beim besten Willen nicht

Battle Rear Solid, 12.09.2012



speziell für Tamaro :)


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Die Geschichte der Grimm-Bärchies - Teil 2

Weiter geht es mit dem Hintergrundbericht, wie aus den friedlichen Eis-Bärchis die finsteren Grimm-Bärchis wurden (zu Teil 1).


Yogi-Bärchi war so etwas wie der Medizinmann der Eis-Bärchis. Er konnte fast jedes Leiden durch traditionell indische oder altchinesische Heilmethoden  kurieren. Dabei war er die Ruhe selbst, denn er meditierte mehrmals täglich, um den "transzendalen Zustand", wie er es nannte, zu erreichen. Seine Hose und Mütze wiesen ein leichtes Batikmuster auf, und hinter ein Ohr hatte er gelegentlich ein frisches Blümchen geklemmt.
Als nun der unglückliche Faul-Bärchi (s. Teil 1) eines Tages in die Sprechstunde kam, verschrieb Yogi-Bärchi ihm dreimal täglich einen Einlauf mit einer geheimen Kräutermischung, sowie eigens angefertigte Kräuterzigaretten nach Bedarf. Der durchschlagende Erfolg dieser Behandlung ist bekannt und wurde von Massage-Bärchi in Fauls Krankenakte vermerkt.

Massage-Bärchi hatte diverse Fortbildungen zum Fleischklopfer, Kopfkneter oder etwa Wanstwalger absolviert. Er war nicht nur Yogi-Bärchis Geschäftspartner, sondern auch dessen bester Freund. Sie wären gemeinsam durch dick und dünn gegangen, bloß dick wurden beide ihren Lebtag lang nicht. Immer dabei war auch Massage-Bärchis Handtuch, welches er geschickt für die unterschiedlichsten Zwecke einzusetzen wusste.
Sehr selten verirrte sich ein Fremder ins Land der Eisbärchis. Massage-Bärchi knetete diesem dann kostenlos die Füße, da er wusste, wie lang und beschwerlich sein Weg gewesen sein musste. In ausgelassener Runde erzählte er auch gern die Geschichte von jenem Verirrten, der ihn einst nach einer "speziellen Massage" fragte. Verschmitzt lachend hatte er da geantwortet: "So ein Bärchi bin ich nicht!" In einsamen Nächten zweifelte er jedoch an dieser Aussage und bereute sie - ganz besonders, wenn seine Gedanken wieder einmal zu Fitness-Bärchi abschweiften.


Fitness-Bärchi glich mit seinem Prachtleib einem Gladiator der Neuzeit und war gern gesehener Stammgast auf Massage-Bärchis Liege.
Geistig nicht gerade eine Leuchte, machte ihm dagegen im Armdrücken niemand so leicht etwas vor. Fitness-Bärchi hatte die Angewohnheit, seinen Oberkörper komplett zu rasieren, damit seine Muskeln besser zur Geltung kamen. Da seine Haut jedoch von Natur aus extrem lichtempfindlich war, wurde er in der Sonne nie der Braunbär, der er gern gewesen wäre. Er kaschierte dies, indem er großzügig Selbstbräuner auftrug. Seine Hosen kaufte er in XXS, damit sich auch ja haarscharf alles durch sie abzeichnete. Er ernährte sich ausschließlich von fettarmem Fisch und Fleisch, sowie rohen Eiern - all diese Dinge bekam er im Lädchen um die Ecke, beim freundlichen Metzger-Bärchi.


Fitness-Bärchi in Wettkampfform

Mit Metzger-Bärchi und Teil 3 geht es bald weiter.



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Montag, 10. September 2012

Randfiguren und Rahmenhändler


Als Randfigur bezeichnet man das gelegentlich geschmacklos gehaltene Ziermaterial auf Kaminsimsen oder an Häuserfassaden (vgl. Wasserspeier).

Der Verkauf solcher Figuren dient oft Rahmenhändlern als zweites Standbein, wenn ihre Zuliefertätigkeit für Fotografen nicht mehr genug abwirft.
Entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil, sind übrigens auch die Betreiber einer Rahmenhandlung nicht immer voll im Bilde.





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Sonntag, 9. September 2012

Die psychotische Verschwörung


Im ZDF läuft gerade "Psycho II", im Anschluss der dritte Teil der Reihe. Ich vermute mal, es ist in Gedenken an Anthony Perkins´ 20. Todestag (12. September 1992).

Anthony Perkins in "Psycho" (1960). Bild gefunden auf: http://goo.gl/5ezhI


Und was muss ich auf Wikipedia über Perkins lesen?

"Seine Witwe starb bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 an Bord von American-Airlines-Flug 11 – in dem ersten von zwei Flugzeugen, die in das World Trade Center gesteuert wurden."
Sein Todestag, 9/11, seine Frau unmittelbar beteiligt...

... und dann hat sich auch noch ausgerechnet 2001 die deutsche Punkband "The Bates" aufgelöst.

Wenn das nicht der Stoff ist, aus dem Verschwörungstheorien gesponnen werden.


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Samstag, 8. September 2012

Cartoon 011




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Cartoon 010


Der Guldenvogel: EinStibitzbube auf freiem

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Freitag, 7. September 2012

Das Brimborium schlägt zurück


(Style Wars Ep V - nicht zu verwechseln mit dem Dokumentarfilm aus den Achtzigern)

" Brimborĭum (franz.), unwesentliches Au- oder Umhängsel einer Sache, Lappalie, Krimskrams; auch soviel wie Umschweife, Redensart etc." (Meyers Großes Konversations-Lexikon)

Wir haben nicht umsonst Redewendungen wie:
"Zuviel des Guten", "Weniger ist manchmal mehr", "Die Dosis macht das Gift" - oder "Gilding the lilly", um mal ins Englische zu wechseln.

Apropos Gift: Das Botulinumtoxin gilt als das stärkste Nervengift der Welt. Wenn man es nutzt, muss man es sehr sparsam dosieren. Warum hat das bloß niemand Meg Ryan gesagt?

Meg Ryan (http://goo.gl/yhLvU)

Warum ein hübsches Gesicht, wenn es älter wird, aufs bizarrste verschlimmbessern? Wobei die gute Meg ja noch ein eher harmloser Fall ist.
Das ist wie eine Pizza mit Spaghetti zu belegen. Oder was auch immer mit Ed Hardy-Motiven zu bedrucken. Das sieht seltsam aus - und weil das Auge mit isst, "schmeckt´s" auch so.

Prunkenbold

Prunkenbolde haben ein Faible für reich ausgeschmückte Objekte und rücken diese gern in protzerischer Weise ins Rampenlicht.

Frei nach dem Motto: "Mein Haus, mein Auto, mein iPool!"

Sie sind es im Wesentlichen, die den Veblen-Effekt verursachen. Herr Neureich, am Ende des nachstehenden Videos, gehört auch diesem besonderen Schlag Menschen an.




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Topfschlappen


Topfschlappen gehören zur Arbeitsbekleidung in privaten Küchen. Sie dienen dazu, die meist ungeschützten Füße vor herunterfallenden, heißen Töpfen oder Pfannen zu schützen.

Es gibt sowohl gehäkelte, als auch genähte Topfschlappen. Diese bestehen in der Regel aus zwei Lagen, und sind mit einem isolierenden Futter versehen. Manche Topfschlappen besitzen auch einen Aufhänger.

Selbstgehäkelte Topfschlappen werden traditionell gern zum Vatertag verschenkt.



Vielleicht auch bald bei Socke im Angebot.


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