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Dienstag, 8. November 2011

Tierisch gruselige Helden meiner Kindheit

Facebook wird für mich mehr und mehr zum Notizblock für alberne Einfälle.
Da schmiss mir heute jemand das Wort "Flupper" ins Gesicht, wie es einer kleinen Gruppe unbeugsamer Gallier in ihrem Dorf regelmäßig mit alten Fischen passiert.

Flupper


Gemeint war zwar Flubber, der wundersame Schleim aus der Disney-Küche (quasi "Der Blob - Schrecken ohne Namen" für die unter 18jährigen - also der "Blob ohne Schrecken"), doch mir schickte dieser Name sofort eiskalte Schauer über den Rücken.
Promt musste ich an Flupper, den hinterlistig-klugen, Kette rauchenden Delphin denken. Den Freund aller Kinder und Fluppermans nicht minder. Ihr erinnert euch an Flupperman? Den ständig qualmenden, cholerischen Helden, der mit seiner Spezialfähigkeit ganze Städte unter einer dicken Ascheschicht begraben hat? Fluppers Herrchen? Eben dieser.

Eine Scheißangst hat mir damals auch Läfzie eingejagt. Permanent entblößte sie ihre mächtigen Hauer, während sie wedelnd und kläffend gutgläubige Menschen an den Rand reißender Ströme oder in finstere Minenschächte - kurz: ins Verderben - hinein lockte.

Und wir alle sollten froh sein, dass das Leben kein Ponyhof ist, denn bei Pferden wie Furie, dem rachsüchtigen Ross, war der Name stets Programm.
Doch auch der scheinbar harmlose Mr. Ed offenbarte bei genauerer Betrachtung ein düsteres Geheimnis. Er war ein "Tierarzt" der besonderen Art - sein Name ist ein Anagramm zu Dr. M.E. (in etwa: Leichenbeschauer).

Ein Wunder also, dass ich meine Kindheit überlebt habe und nicht vor Angst gestorben bin.

Danke für die Inspiration, Saida :).

Dabei fällt mir noch ein: Das lange Sitzen vor der Kiste ruft erst das wahre Grauen hervor. Allzu leicht fängt man sich auf diese Weise parasitäre Enddarmbewohner ein, die einem dann genüsslich das Blut aussaugen.


Die gemeine Hämohorroroide (häm = Blut; Horror = Schrecken, Abscheu; -oid = ähnlich)