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Mittwoch, 20. Juli 2011

Die Entdeckung des Atomautomatentomatenatoms – oder: Wie ich mich anschickte, den Welthunger zu stillen

Am Anfang war das Wort.

AtomAutomatenTomatenAtom

Und ich sah, dass es gut war.





Doch abgesehen von seinem angenehmen Klang, welchen Nutzen konnte es bringen, welchem Zweck konnte es dienen?
Konnte es überhaupt etwas Gutes bedeuten, wenn doch der Bestandteil „Atom“ darin enthalten war?
Doch noch während ich noch mein Wortkonstrukt auseinander nahm, wurde mir klar, dass es hier nicht um Kernspaltung und radioaktiven Zerfall geht.
Nein, gemeint ist hier das "Atom" in seinem eigentlichen Sinne: als kleiner Bestandteil der Materie.

Automaten sind Maschinen, die festgelegte Abläufe selbstständig  ausführen.

Die Tomate ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Ihre Früchte werden vielerorts als Nahrungsmittel eingesetzt.

Daraus folgt:


1) Atomautomaten sind winzige, selbstständig agierende Maschinen, die gezielt komplexe Materie aus einzelnen Atomen aufbauen (s. „Molekulare Nanotechnologie“).


2) Tomatenatome sind einzelne Bestandteile von Inhaltsstoffen einer Tomate, die in ihrer Gesamtheit die genannte Frucht ergeben.

3) Atomautomatentomatenatome sind folgerichtig die Ausgangsstoffe für die Synthese von Tomaten durch spezialisierte Nanobots.





Wie löst das nun das Welternährungsproblem?

Ausgehen von den Inhaltsstoffen einer Tomate, kann ich eine Aussage über die Art und Mengenverteilung der enthaltenen Atome treffen, ja sogar über die Verknüpfung einzelner Atome zu Molekülen (so bestehen Tomaten etwa zu 95% aus Wasser).

Weiß ich über die Tomatenatome Bescheid, kann ich eine Programmierung für Nanobots entwerfen, die Tomaten herstellen.


Diese Nanobots wiederum, können sich selbst reproduzieren.
Es genügt also eine anfangs kleine Zahl dieser winzigen Automaten, um große Mengen an Gemüse herzustellen.



Im Wesentlichen sind zwei Szenarien denkbar:


1) Die Tomatenatomautomaten arbeiten wie gewünscht – der Welthunger wird durch wachsende Nahrungsressourcen gestillt.


2) Die Nanotechnologie läuft aus dem Ruder – die Weltbevölkerung nimmt rapide ab.

In beiden Fällen gilt die Mission als erfüllt. Es gibt weniger Hunger und Elend und damit auch weniger Kriege auf der Welt.

Schade, dass ich mich nicht selbst für den Friedensnobelpreis vorschlagen kann. Dieses Jahr den hundertsten seiner Art gewinnen, das wär doch was.