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Sonntag, 1. Mai 2011

Bis mir das Glück vor die Füße stolpert…

(Gedanken zum 1. Mai 2003 - nach einer ernüchternden Party und eingeloggt bei single.de)


Nun sitz´ ich hier & stütz´ mein Kinn
(Kein doppeltes – schau ruhig mal hin)
Die Frage kreist mir durch den Sinn:
„Wie kommt´s, dass ich alleine bin?“

„Bin frei von Fehlern schlimmster Art,
Am Körper auch nur zart behaart,
Fast gar nicht in mich selbst vernarrt,
Hab keinen Bauch und keinen Bart…“

„Es muss dran liegen“, denk ich mir
(Und bring´ es flugs auch zu Papier)
„dass ich die Frauenwelt kapier´
- und dadurch leider wohl verlier´“

Denn wenn sie sich verstanden wissen,
Woll´n mich die Frau´n zwar nicht mehr missen
- doch schrumpft die Chance, sie auch zu küssen.
Sag selbst: Ist das nicht echt besch.. … eiden?!

Tja, will ich nun nicht weiter leiden,
Stattdessen Stress und Sorgen meiden,
Muss ich wohl meinen Traum beschneiden.
Dabei ist er schon jetzt bescheiden:

Ich möchte einfach wirklich gerne,
Dass ich ein Mädchen kennen lerne,
Für das ich dann die schönsten Sterne,
Vom Himmelszelt geschwind entferne.

… Und ihr dann schenke, völlig klar!
Denn eines ist und bleibt auch wahr:
Die Sterne sind zum Schenken da!
… Vielleicht wird´s was im nächsten Jahr.

Das wär´ mein viertes dann alleine…
- Schon viel zu lange, wie ich meine.
Vielleicht fällt mir vor meine Beine
Die Eine, Liebe, Süße, Kleine.

Doch stolpern tut man meist bei Eis,
Wie jedermann vom Winter weiß.
Die Sommersonne scheint recht heiß…
So muss ich warten – schöner Scheiß!

Bis dahin hör´ ich weiter: „Ed,
Du bist ein Schatz & supernett :-)
Nein wirklich, wenn ich dich nicht hätt“
… Und lieg allein in meinem Bett.


Battle Rear Solid, 01.05.2003


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